Mehr üBER MEIN PRAXISANGEBOT

Welches Gesundheitsverständnis prägt den Beruf der Komplementärtherapeutin?

Gesundheit ist eine individuelle Erfahrung und ergibt sich aus dem subjektiven Erleben des Menschen, das stetigen Veränderungen unterliegt. Der Mensch ist nicht entweder gesund oder krank, sondern erlebt verschiedene Grade des Wohlbefindens. Gesundheit kann in jedem Moment des Lebens neu "geschaffen" werden. Beeinträchtigungen des Wohlbefindens und Beschwerden werden in der Komplementär-Therapie als Symptome bzw. Warnsignale verstanden, welche auf starke oder anhaltende Ungleichgewichte und Störungen der Selbstregulation hinweisen.

Empowerment ist ein zentraler Bestandteil unserer komplementärtherapeutischen Arbeit. Im Mittelpunkt stehen Ihre persönlichen Ressourcen, Fähigkeiten und Stärken. Ziel ist es, Sie darin zu unterstützen, Ihre Gesundheit möglichst selbstbestimmt und aktiv mitzugestalten.

Wir verstehen Sie als Expertin bzw. Experten für Ihren eigenen Körper. Durch eine wertschätzende, transparente Kommunikation schaffen wir Raum für Mitbestimmung, Orientierung und Vertrauen. Gemeinsam entwickeln wir individuelle therapeutische Schritte, die zu Ihnen passen.

Welches Menschenbild und Grundhaltungen bilden die Basis für mein Praxisangebot?

Wer inne hält, erhält von innen Halt. Laotse

Innehalten bedeutet, "gnädig" mit unserer eigenen Natur und mit jener um uns herum zu sein.

Ich biete Raum zum inne halten, erforschen, verstehen und annehmen, um gestärkt weiter zu gehen.

 

Körper, Seele und Geist stehen in Wechselwirkung mit dem Umfeld der Person. Ich will Sie auf Ihrem Weg unterstützen, so dass Sie im Gleichgewicht bleiben oder wieder ins Gleichgewicht zurück finden.

 

Ressourcen in der Komplementärtherapie

Für meine Arbeit als Komplementärtherapeutin ist das bewusste Entdecken und Stärken von Ressourcen zentral. Es hilft nicht nur der Selbstregulation, sondern verlagert den Blick auf das, was stärkt, anstatt auf das, was fehlt. Ressourcen sind all das, was in einer Situation wertvoll, hilfreich und unterstützend ist.

Mein Lernmoment:

In der Ausbildung Supervision Komplementär am LIKA habe ich gelernt, dass man Ressourcen nicht einfach „aktiviert“, sondern zuerst bewusst wahrnehmen muss. Diese Entdeckung ist oft der Moment, in dem ich merke: „Ah, hier liegt meine Kraft. Hier kann ich anknüpfen.“ Und genau diese Momente lassen Lösungen wachsen.

 

Eigenschaften / Begabungen

• Welche Talente und Fähigkeiten habe ich mitbekommen?

• Was fällt mir leicht, wo fühle ich mich sicher?

Menschen

• Wer hat mich bisher unterstützt und geprägt?

• Wer begleitet mich auf meinem Weg heute?

Orte

• Welche Orte geben mir Ruhe, Stabilität oder Energie?

• Wo kann ich auftanken und Kraft sammeln?

Fertigkeiten / Handlungskompetenzen

• Welche Gewohnheiten, Tätigkeiten oder Verhaltensweisen helfen mir, stabil und funktionsfähig zu bleiben?

• Welche inneren Stärken stehen mir in herausfordernden Situationen zur Verfügung?

• Was kann ich besonders gut?

Akute Krisensituationen

• Welche Ressourcen haben mir in vergangenen Krisen geholfen?

• Wie kann ich auf sie zurückgreifen, wenn es wieder herausfordernd wird?